21. Osterburger Literaturtage 2020

vom 05. bis 18. Oktober

Aktuelles:

 

In der Hoffnung, dass sich die angespannte Lage aufgrund Corona im Herbst wieder entspannt hat, bereiten wir unsere „Osterburger Literaturtage“ wie gewohnt vor.

Wir möchten damit ein Zeichen für Autoren und Künstler setzen, die mit Lesungen, Konzerten, Theaterdarbietungen, Schreibwerkstätten oder Ausstellungen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Und deren Arbeit unabdingbar ist für das gesellschaftliche Miteinander, für kulturelle Vielfalt und Meinungsfreiheit. Werte, die wir mit den vielfältigen Veranstaltungen im Rahmen unserer Literaturtage jedes Jahr aufs Neue mit Leben füllen möchten.

Kartenvorverkauf:

 

Voraussichtlich ab dem 01. September 2020 können Karten für eintrittspflichtige Veranstaltungen in der Stadt- und Kreisbibliothek Osterburg, Großer Markt 10, reserviert und erworben werden. Telefonisch unter 03937 895309, zu folgenden Zeiten: Mo u. Di 10 – 17 Uhr / Mi geschlossen / Do 10 – 18 Uhr / Fr 10 – 16 Uhr

Die Osterburger Literaturtage

 

Bücherfreunde, Autoren und eine kulturfreundliche Verwaltung haben Osterburg zu einem respektvollen Zusatznamen verholfen: Literaturhauptstadt der Altmark. Osterburg hat eigene Literaturtage. „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“, schrieb einst Hermann Hesse. Das nahmen kunstsinnige Osterburger wörtlich, als sie ihre kleine Stadt 1999 eine Woche lang zum Mekka für Lesende und Schreibende machten. Seitdem gibt es alljährlich im Herbst die OLITA, die Osterburger Literaturtage, eine Mischung aus Lesungen, Konzerten und Schreibwerkstätten. Hellmuth Karasek, Walter Kempowski, Hermann Kant, Winfried Glatzeder oder Wladimir Kaminer gehören zu den zahlreichen Autoren und Künstlern, die bisher an der Erfolgsgeschichte mitschrieben.

Entstehung

 

1998 wurden die 7. Literaturtage des Landes Sachsen-Anhalt an die Stadt Osterburg vergeben. Sie waren ein großer Erfolg. Deshalb entstand die Idee, eigene Literaturtage ins Leben zu rufen. Die Vorbereitung oblag der Stadt- und Kreisbibliothek, die auch heute noch für die Organisation der jährlichen Lesereihe zuständig ist. Und das mit Erfolg. Denn im Jahr 2016 durfte die Stadt erneut die Landesliteraturtage ausrichten.

Kultureller Höhepunkt

 

Die Osterburger Literaturtage gehören mittlerweile zum festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt, des Landkreises Stendal und des Landes Sachsen-Anhalt. Sie verstehen sich als Dach, unter dem verschiedene Projekte und Initiativen ein Zuhause finden. So tragen etwa die zahlreichen Veranstaltungen, die unter dem Motto „Literatur & Kleinkunst aus der Region, für die Region“ stattfinden, zur Erschließung und Pflege des hiesigen kulturellen Erbes bei und bieten den Schreibenden unseres Landes die Möglichkeit, sich und ihre Texte einem interessierten Publikum zu präsentieren. Daneben heben deutschlandweit bekannte Bestseller-Autoren den Bekanntheitsgrad der Lesereihe, locken sie doch jährlich zahlreiche Gäste in die Stadt. Und die Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen vor Ort ist eine weitere Säule, die zum Gelingen der OLITA-Idee – bei Jung und Alt die Lust am Lesen und Schreiben zu wecken – beiträgt.

Finanzierung und Förderung

 

Die Lesungen und Kleinkunstveranstaltungen unter dem Leitsatz „aus der Region, für die Region“ werden vom Land Sachsen-Anhalt gefördert. Darüber hinaus unterstützt der Landesverband Sachsen-Anhalt im Deutschen Bibliotheksverband e.V. viele der Schulveranstaltungen und möchte auf diese Weise die Zusammenarbeit von öffentlichen Bibliotheken und Schulen stärken. Hinzu kommen Eintritts-, Spenden- und Sponsorengelder, die es unter anderem ermöglichen, auch namhafte Autoren und Künstler in die kleine Stadt an der Biese zu locken.